Gesundheit
Was du über Garmin und deine Daten wissen solltest — verständlich erklärt, mit konkreten Handlungsschritten.
Eigene Server (nicht Google), aber 2020 schwerer Ransomware-Vorfall. Gesundheitsdaten in der Garmin-Cloud, EU-Server für EU-Nutzer.
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) für Tracking-Dienste; Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung) für Gesundheitsdaten. Verantwortlicher: Garmin Würzburg GmbH, Deutschland. Konzernmutter: Garmin International Inc., Olathe, Kansas, USA.
US-Transfer möglich Garmin International Inc. (Kansas, USA) ist Konzernmutter. CLOUD Act theoretisch auf Mutterkonzern anwendbar. 2020 Ransomware-Angriff Garmin zahlte 2020 nach Ransomware-Angriff (WastedLocker) ein Lösegeld — Services waren 5 Tage ausgefallen. Keine bestätigte Datenpanne für Nutzer, aber Sicherheitsschwäche offenbar. Kein Werbemodell Garmin hat kein werbefinanziertes Geschäftsmodell — keine Datenweitergabe für Werbezwecke.
Garmin Würzburg GmbH (EU-Verantwortlicher) → Garmin International Inc. (USA, Konzernmutter) → Drittanbieter-Apps via Garmin Connect API (Strava, Training Peaks, komoot, MyFitnessPal) → Behörden auf Anfrage
GPS-Routen und Aktivitäten, Herzfrequenz (kontinuierlich), Schlafphasen, Body Battery, Stresswert, Sauerstoffsättigung, Schritte und Distanz, Kalorienverbrauch, VO2max-Schätzung, Körperkomposition, Menstruation und Schwangerschaft, Gerätesynchronisationsdaten
1. Drittanbieter-Verbindungen prüfen: connect.garmin.com → Einstellungen → Verbundene Apps → alle nicht genutzten Verbindungen trennen. 2. Daten-Sichtbarkeit: connect.garmin.com → Datenschutz → Aktivitäten auf 'Nur ich' setzen. 3. Anonymisierter Datenbeitrag: Einstellungen → Nutzerstatistiken → Anonyme Daten teilen → deaktivieren. 4. Datenexport: connect.garmin.com → Konto → Daten exportieren → ZIP-Download (FIT-Dateien). 5. Konto löschen: privacy@garmin.com.
Weiter nutzen mit minimaler Datenfreigabe. Strikte Privatsphäre: lokale GPX-Aufzeichnung ohne Sync.