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Was du über DeepSeek und deine Daten wissen solltest — verständlich erklärt, mit konkreten Handlungsschritten.
Chinesisches Unternehmen mit Sitz in Hangzhou. Deine Eingaben werden auf chinesischen Servern gespeichert und unterliegen dem chinesischen Nationalen Geheimdienstgesetz von 2017 — chinesische Behörden können Zugriff auf die Daten verlangen, ohne dass du davon erfährst. Mehrere europäische Datenschutzbehörden (darunter das italienische Garante, die irische DPC und die belgische APD) sowie US-Kongressmitglieder und Sicherheitsexperten haben 2025 explizit vor DeepSeek gewarnt. In Italien ist die App im App Store gesperrt. Das Modell selbst ist technisch beeindruckend — das Problem liegt allein bei Speicherort und Rechtsrahmen.
Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung) de jure als Grundlage angegeben — de facto ist die Anwendbarkeit der DSGVO auf ein chinesisches Unternehmen ohne EU-Niederlassung und ohne EU-Vertreter nach Art. 27 DSGVO strukturell nicht durchsetzbar. Verantwortlicher: Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Co., Ltd., Hangzhou, China. Chinesisches Nationales Geheimdienstgesetz (2017, Art. 7): chinesische Unternehmen sind verpflichtet, staatliche Geheimdienstarbeit zu unterstützen — auf Anfrage ohne Benachrichtigung des Betroffenen.
Hohes Risiko — chinesische Jurisdiktion Alle Daten auf Servern in der Volksrepublik China (Hangzhou). Kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für China. Keine SCCs auf Basis durchsetzbarer EU-Rechte. Chinesisches Geheimdienstgesetz 2017 überlagert jede vertragliche Datenschutzzusage. Warnungen 2025: Italiens Garante (App aus App Stores entfernt), irische DPC (Untersuchung eingeleitet), belgische APD, US-Kongress (Bipartisan-Antrag auf Verbot auf Regierungsgeräten), US-Navy und US-Army (Nutzungsverbot für Angehörige).
Hangzhou DeepSeek AI Co., Ltd. (China) → chinesische Staatsbehörden auf Anfrage (gesetzlich verpflichtend, ohne Benachrichtigung) → unklar: ob und welche Drittparteien Zugriff auf Modell-Inputs haben, ist nicht öffentlich dokumentiert. Das Modell selbst ist Open Source (MIT-Lizenz) — das Cloud-Backend ist es nicht.
Gesprächsinhalte (Prompts und Antworten), hochgeladene Dateien, Gerätedaten (bei Mobile-App: potenziell Kontakte, Kalender, Standort je nach gewährten Berechtigungen — App wurde für aggressivere Datenerhebung als die Web-Version kritisiert), IP-Adresse, Tastatureingabe-Muster (Metadaten-Ebene), Konto-E-Mail.
Vollständiger Ausstieg: App deinstallieren. Web-Konto löschen: chat.deepseek.com → Profil-Icon → Settings → Account Deletion → bestätigen. In-App (iOS/Android): Profil → Einstellungen → Konto löschen. Wenn das Modell trotzdem gebraucht wird: DeepSeek ist Open Source (MIT) — Installation über Ollama (ollama.com): Terminal → 'ollama run deepseek-r1'. Dann läuft das Modell komplett lokal, keine Daten gehen nach China. Mindestanforderung: 16 GB RAM.
Wenn du das Modell wirklich brauchst: DeepSeek ist Open Source — du kannst es über Ollama (ollama.com) lokal auf dem eigenen Rechner laufen lassen, dann verlässt nichts dein Gerät. Für Alltagsaufgaben: Mistral Le Chat (EU).