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Was du über Bumble und deine Daten wissen solltest — verständlich erklärt, mit konkreten Handlungsschritten.
Bumble Inc. (börsennotiert, Texas) setzt algorithmische Bildanalyse zur Altersverifikation und Fake-Profil-Erkennung ein — Gesichtsdaten werden serverseitig verarbeitet. Bumble wurde von Andreev mitgegründet, dem russischstämmigen Badoo-Gründer. Konversations- und Verhaltensdaten auf US-Servern. CLOUD Act relevant.
Bumble Inc., 1105 West 41st Street, Austin, Texas 78756, USA (EU-Niederlassung: Bumble Trading Ltd., London, UK). Rechtsgrundlagen nach Art. 6 DSGVO: (1) Vertragserfüllung Art. 6 Abs. 1 lit. b für Kernfunktionen; (2) Einwilligung Art. 6 Abs. 1 lit. a für Bildverifikation per Selfie-Analyse und Gesichtsdaten-Verarbeitung; (3) berechtigte Interessen Art. 6 Abs. 1 lit. f für Sicherheit und Missbrauchsbekämpfung. Achtung: Bumble verwendet biometrische Bildanalyse zur Foto-Verifikation. In Jurisdiktionen mit Biometrie-Gesetzen (z. B. Illinois BIPA, Texas CUBI) bestehen erhöhte Anforderungen; EU-Nutzer sollten Einwilligungspflicht nach Art. 9 DSGVO (biometrische Daten als besondere Kategorie) prüfen. Bumble Inc. ist börsennotiert (NASDAQ: BMBL) und Mutterkonzern von Badoo.
US-Transfer (CLOUD Act) Hauptserver und Datenverarbeitung bei Bumble Inc., Austin, Texas. SCCs gemäß Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO als Transferbasis — faktischer Schutz durch US-Überwachungsrecht eingeschränkt. UK-Transfer Bumble Trading Ltd. in London; UK gilt seit Brexit als Drittland. Die EU-Kommission hat den Angemessenheitsbeschluss für das Vereinigte Königreich im Dezember 2025 um weitere sechs Jahre bis Dezember 2031 verlängert — Datentransfers UK→EU bleiben damit ohne zusätzliche Garantien zulässig; der eigentliche Risikofaktor bleibt der anschließende Weitertransfer UK→USA. Konzerninterner Datenfluss zu Badoo Bumble und Badoo teilen Infrastruktur, Sicherheitssysteme und ggf. Profildaten — Badoo-Server historisch in Zypern und Russland (Andrey Andreev bis 2020). Nach Restrukturierung 2020 liegt Kontrolle bei Bumble Inc. Wichtig aktuell: Die rechtliche Grundlage für solche EU-US-Datentransfers wackelt. Ein US-Gerichtsurteil (Juni 2026) hat der US-Aufsichtsbehörde FTC ihre Unabhängigkeit genommen — genau die Unabhängigkeit, auf der das EU-US-Datenschutzabkommen (Data Privacy Framework) aufgebaut ist. Die EU prüft deshalb gerade, ob das Abkommen noch Bestand haben kann. Es gilt aktuell noch, könnte aber fallen.
Bumble Inc. (Mutterkonzern, USA) und Badoo (Schwesterunternehmen). Bumble Trading Ltd. (UK). Werbenetzwerke und Analyse-Dienstleister. Zahlungsdienstleister. Cloud-Infrastruktur-Anbieter (u. a. AWS/Google Cloud, US-basiert). US- und UK-Strafverfolgungsbehörden auf Anfrage.
Profilfotos (bei Verifikation: biometrische Analyse des Selfies). Geschlecht und sexuelle Orientierung. Standortdaten (GPS). Gesprächsinhalte. Swipe- und Match-Verhalten. Gerätedaten und IP-Adresse. Zahlungsinformationen (Bumble Boost/Premium). Social-Media-Verknüpfungen (Facebook/Apple Sign-In). Verhaltens- und Nutzungsprotokolle.
1. Bildverifikation: Nur aktivieren, wenn explizit gewünscht — biometrische Daten werden nach Verifikation laut Bumble gelöscht, aber Prozess ist nicht unabhängig verifizierbar. 2. Standort: Betriebssystem-Einstellungen → Bumble → Standort auf "Nur bei Nutzung" begrenzen. 3. Datenzugriff: app.bumble.com/de → Account → Datenschutz → "Meine Daten anfordern". 4. Löschungsanfrage: privacy@bumble.com mit Betreff "Art. 17 DSGVO – Löschungsanforderung". 5. Konto löschen: App → Profil → Einstellungen → "Konto löschen" (nicht nur deaktivieren). 6. Nach Löschung: Backup-Daten werden laut Datenschutzerklärung bis zu 90 Tage aufbewahrt; Log-Daten für Sicherheitszwecke länger.
Kein Facebook-Login. Fotos ohne GPS-Metadaten hochladen (Kameraeinstellung: Standort deaktivieren). Standortfreigabe auf Stadtebene beschränken. Profil nach aktiver Nutzungsphase löschen.